Infoblatt zur Teilnahme am Jungjägerlehrgang 2026-27
07.05.2026
Der Weg von bunt zu grün/braun
Dieses Jahr haben 28 Teilnehmer den Jungjägerkurs der Jägerschaft OHZ besucht.
Vom Student und Schüler über Elektriker und Bauunternehmer bis hin zur Bauzeichnerin und Orthopistin war dieses Jahr einiges vertreten. Alle haben am 02.09.2025 den gleichen Weg eingeschlagen:
Sie wollen Jäger *In werden.
Ob aus Interesse an der Natur, jagdlich geprägte Familie oder Leidenschaft an guten Nahrungsmitteln, das „grüne Abitur“ erfordert viel Zeit und Engagement, um für die drei Prüfungseinheiten genügen Wissen zu erlangen und sich dann „Jäger *In“ nennen zu können.
Viel Zeit wurde für den theoretischen Unterricht investiert. Wildtierkunde und Krankheiten, Waffenkunde, Jagdbetrieb, Jagdrecht, Wildtierkrankheiten und Jagdhunde sind wichtige Themen.
Aber auch Brauchtum und Naturschutz gehören zum Grundwissen einer waidmännischen Person. Wie hören sich die Signale an, welche die Jagd begleiten, um Sicherheit herzustellen oder ein Tier an der Strecke mit einem Todsignal zu ehren? Auch den Brauch von verschiedenen Brüchen sollte jeder Jäger kennen und nicht erst mit dem Smartphone googlen müssen! Schließlich wollen wir in der Natur bleiben und respektvoll mit den genommenen Leben umgehen, da gehört das Wissen um die bruchgerechten Bäume (TaFiKiEiEr) einfach dazu!
Im Naturschutz geht es auch um wichtige Themen wie z.B. Moore und die Hege von Hecken, Anlegen eines Blühstreifen und weitere Maßnahmen zum Schutz der Natur.
Natürlich gehört auch der sichere Umgang mit der Waffe dazu. Dafür haben die Teilnehmer 13 Samstage in Ohrensen auf dem Schießstand verbracht. Tontauben, der stehende Bock und der laufende Keiler mussten so einige Treffer einstecken. Doch das regelmäßige Training hilft, um bei der Schießprüfung alle wichtigen Treffer zu landen.
Da nicht alles nur in Theorie gelernt werden kann, konnten die Teilnehmer an verschiedenen Drückjagden teilnehmen, sowie ein Fallenlehrgang belegen. Verschiedene Tage in Revier und Natur haben das nötige Grundwissen des Jägers vermittelt.
Jetzt heißt es für die neuen Jungjäger*Innen – dranbleiben!
Wir wüschen allen ein herzliches Waidmannsheil

